David Aregger 3. bei den B Senioren
Rechtzeitig lichtete sich der Nebel über dem Wohlensee bei Bern am Samstag 31. Oktober und der Massenstart der über 250 gemeldeten Skiffs erfolgte bei schönsten Bedingungen. Gestartet wird jeweils in 10-12 Reihen mit 25 Booten nebeneinander.
Die 9 km lange Strecke erfordert nicht nur gute Ausdauer und Technik, ebenso wichtig sind Taktik und das Steuern auf dem kurvenreichen Wohlensee. Die spiegelglatte Wasseroberfläche verwandelt sich beim Start in Sekunden in eine tobende Gischt. Massenstart ist im Rudersport eher ungewöhnlich, genau das macht den Armadacup attraktiv. Meldungen aus der ganzen Welt sind die Folge. Bootsschäden sind nicht immer zu vermeiden.
Der amtierende Weltmeister Drysdale NZL konnte seiner Favoritenrolle gerecht werden und gewann in 32.24.28 für die 9 Kilometer vor seinem Landsmann Cohen. Bester Schweizer wurde der Luzerner Leichtgewichtler Mario Gyr auf dem 4. Platz, erstmals konnte André Vonarburg von einem Schweizer geschlagen werden.
Für den RCS startete aus der zweiten Reihe David Aregger, welcher fünf bester Schweizer und im internationalen Feld guter 15. wurde. In seiner Kategorie Sen B bedeutete das den 3. Rang. Der 19 jährige Aregger war selber von seiner guten Platzierung überrascht. Das intensivierte Ausdauertraining zahlte sich bereits aus.
Das mangelnde Training wegen Militärdienst hinderte Severin Studach nicht daran teilzunehmen. Er konnte aus Reihe drei starten, musste aber stärkere Boote an sich vorbei ziehen lassen und erreichte Rang 81.
Bei den Junioren A startete Markus Kessler aus Reihe 5 im Mezzoforte, um das neue Boot Lätz vor möglichen Bootsschäden zu bewahren. Leider konnte er im Ersatzboot seine Schlaglänge nicht voll ausspielen und erreichte Platz 10. Markus konnte nicht ganz zufrieden sein und hatte wohl mit einem besseren Abschneiden gerechnet.
Daniel Rohr konnte bei den B Junioren einen guten 8. Rang herausfahren. Als Neuling musste er zuhinterst starten, konnte sich aber an unzähligen Booten vorbei auf den 115. gesamt Rang vorarbeiten. Tobias Huonder wurde nicht gewertet, ein generisches Boot schlug ihm die Startnummer vom Bug. Gemäss einem Foto kam er mit der Starnummer 111 ins Ziel, was Rang 124 bedeuten würde. Severin Ess wurde 13. gesamt 153. Jann Schwaninger 14. gesamt 156, Lorenz Kuhn 23. gesamt 185.
David Aregger wird in einem Jahr mitten in der Weltelite aus der ersten Reihe starten können, Markus Kessler und Daniel Rohr dürfen mit besseren Startplätzen rechnen.